Güde Messer
die Messer
Solingen Germany
Tomatenmesser Tomatenmesser

Tomatenmesser

Harte Schale, weicher Kern. Dieses Sprichwort beschreibt nicht nur menschliche Charakter-Eigenschaften, sondern auch die biologische Konsistenz von Tomaten und vieler weiterer Früchte. Das ist auch verständlich, denn schließlich soll die zähe Haut die Frucht schützen. Der Ausspruch beschreibt aber auch in idealer Weise das Einsatzspektrum eines Tomatenmessers. Denn der Name des Tomatenmessers suggeriert eigentlich, dass es sich nur um ein Messer für Tomaten handelt. Das stimmt aber nicht. Das Tomatenmesser eignet sich für alle natürlichen Lebensmittel mit stabiler Schale bzw. zäher Haut und weichem Fruchtfleisch.

Ein handliches Güde Tomatenmesser erfordert nahezu keinen Druck auf das Schneidgut. Ein feinverzahnter Wellenschliff macht dies möglich. Im Prinzip handelt es sich dabei um den gleichen Wellenschliff, den Franz Güde für Brotmesser erfunden hat. Allerdings mit kürzeren Zahnabständen (4 mm). Diese Verzahnung ist ein feiner Wellenschliff. Noch feiner ist die Mikroverzahnung, die zum Beispiel für Steakmesser verwendet wird. Das ist auch der Grund, warum Steakmesser Mikroverzahnung auch als Tomatenmesser verwendet werden können. Allerdings ist die Feinverzahnung echter Tomatenmesser besser geeignet, um zähe Tomatenhaut auf reifen Tomaten ohne Druck zu schneiden. Selbst bei sehr reifen Früchten kann ein so scharfes hand-geschmiedetes Tomatenmesser saubere dünne Scheiben schneiden.

Technisch gesehen befindet sich bei Güde-Tomatenmessern zwischen jeder Zahnspitze eine geschliffene Messerklinge. Die Spitze verletzt die Tomatenschale und die von Hand geschliffene Schneide zwischen den Zahnspitzen sorgt für den sauberen Schnitt bis zur nächsten Zahnspitze. Das Ergebnis sind präzise gerade Schnitte ohne die Tomaten oder andere Früchte drücken zu müssen.